FEEDBACK  |   ÜBER UNS  |   ALLGEMEINE REISEBEDINGUNGEN  |   ONLINE KATALOG  |   KONTAKT  |   LINKS  |   NEWSLETTER

Flagge


Fläche: 17.075.200 qkm.
Bevölkerungszahl: 143.420.310 (2005).
Bevölkerungsdichte: 8 pro qkm.
Hauptstadt: Moskau. Einwohner: 11.102.300 (2004).

Republik

Fläche (qkm)

Bevölkerungszahl (2004)

Hauptstadt

Adygeja

7798

448.300

Majkop

Altai

167.817

2.579.700

Gorno-Altajsk

Baschkortostan

142.897

4.118.800

Ufa

Burjatien

332.013

938.900

Ulan-Ude

Chakassien

61.610

518.600

Abakan

Dagestan

50.278

2.843.800

Machatschkala

Inguschetien

2963

450.800

Nazran

Kabardino-Balkarien

11.518

989.300

Naltschik

Kalmykien

74.721

274.800

Elista

Karatschai-Tscherkessien

14.277

447.200

Tscherkessk

Karelien

156.665

677.500

Petrozavodsk

Komi

416.774

939.800

Syktyvkar

Marij-El

23.372

703.700

Joškar-Ola

Mordwinien

26.159

856.600

Saransk

Nordossetien (Alanija)

7954

750.200

Wladikawkaz

Sacha (Jakutien)

3.078.125

929.300

Jakutsk

Tatarstan

68.020

3.805.000

Kazan

Tschetschenien

15.680

1.158.600

Dschochar-Chala

Tschuwaschien

18.343

1.281.200

Tscheboksary

Tuwa

168.606

301.700

Kyzyl

Udmurtien

42.100

1.521.800

Ischewsk

Geographie: Die Russische Föderation ist das größte Land der Welt und reicht von Moskau im Westen über den Ural und die Sibirische Steppe zum Ochotskischen Meer und Beringmeer im Osten. Das riesige Land grenzt an Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Belarus, die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, die Mongolei, Korea-Nord und China. Die Grenze zwischen dem europäischen Russland und Sibirien (Asien) liegt am Uralgebirge, beim Fluss Ural und der Tiefebene von Manych. Das europäische Russland erstreckt sich vom Nordpolarmeer über Zentralrussland zum Schwarzen Meer, dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer. Der größte Teil der Russischen Föderation liegt jedoch in Asien. Sibirien reicht von der Westsibirischen Steppe und dem Zentralsibirischen Plateau zwischen Jenisej und Lena sowie den Gebirgszügen Sajan, Jablonovyi und Stanovoj im Süden bis zu den Ostsibirischen Bergen zwischen Lena und der Pazifikküste, einschließlich der Halbinseln Chukot und Kamtschatka.
Staatsform: Präsidialrepublik seit 1991. Verfassung von 1993. Zweikammerparlament mit 450 Mitgliedern im Unterhaus (Duma) und 178 im Oberhaus (Föderationsrat). Staatsoberhaupt: Vladimir Putin, seit 2000. Ministerpräsident: Mikhail Fradkov, seit 2004. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.
Sprache: Amtssprache ist Russisch. Die Sprachen der ethnischen Minderheiten sind ebenfalls verbreitet. Englisch, Deutsch und Französisch werden teilweise gesprochen.
Religion: Hauptsächlich christliche Religionen; die russisch-orthodoxe Kirche ist die größte Glaubensgemeinschaft. Außerdem gibt es muslimische, buddhistische und jüdische Minderheiten.
Ortszeit: Es gibt 11 Zeitzonen:
Zone 0: Kaliningrad: MEZ + 1. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 2 (Sommerzeit in Zone 0= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 2 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 1 Std.
Zone 1: Archangelsk, Astrakhan, St. Petersburg, Moskau: MEZ + 2. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 3 (Sommerzeit in Zone 1= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 2 Std.
Zone 2: Ischersk, Samara: MEZ + 3. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 4 (Sommerzeit in Zone 2= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 4 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 3 Std.
Zone 3: Amderma, Novyy Port: MEZ + 4. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 5 (Sommerzeit in Zone 3= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 5 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 4 Std.
Zone 4: Omsk: MEZ + 5. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 6 (Sommerzeit in Zone 4= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 6 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 5 Std.
Zone 5: Dikson: MEZ + 6. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 7 (Sommerzeit in Zone 5= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 7 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 6 Std.
Zone 6: Irkutsk: MEZ + 7. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 8 (Sommerzeit in Zone 6= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 8 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 7 Std.
Zone 7: Jakutsk, Tiksi: MEZ + 8. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 9 (Sommerzeit in Zone 7= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 9 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 8 Std.
Zone 8: Ochotsk, Wladiwostok: MEZ + 9. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 10 (Sommerzeit in Zone 8= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 10 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 9 Std.
Zone 9: Magadan, Sachalin: MEZ + 10. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 11 (Sommerzeit in Zone 9= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 11 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 10 Std.
Zone 10: Petropawlowsk, Port Prowidenija, Pewek: MEZ + 11. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 12 (Sommerzeit in Zone 10= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 12 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 11 Std.
Anmerkung: Von Ende März bis Ende Oktober werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt.
Netzspannung: 220 V, 50 Hz. Adapter notwendig.
Post- und Fernmeldewesen:  
Telefon: Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl: 7. Die »0« der jeweiligen Ortsnetzkennzahl muss auch dann gewählt werden, wenn von außerhalb der GUS angerufen wird. Die meisten Auslandsgespräche von Moskau, St. Petersburg und Nizhny Novgorod aus können direkt gewählt werden. In kleineren Städten müssen Gespräche eventuell über die internationale Telefonvermittlung geführt werden. In einigen Moskauer Hotels gibt es Telefonzellen mit Direktwahl ins Ausland. Hauptpostämter haben ebenfalls Telefonzellen für internationale Ferngespräche.
Mobiltelefon: GSM 900 und 1800, Einfach- und Dualband-Netze. Zahllose Netzbetreiber wie KB Impuls (Internet: www.beeline.msk.ru) oder Mobile Telesystems (Internet: www.mts.ru) haben Roaming-Abkommen mit internationalen Mobilfunkgesellschaften. Alle größeren Städte liegen im Sende-/Empfangsbereich mindestens eines Netzbetreibers. Mobiltelefone können bei manchen Mobilfunkfirmen gemietet werden.
Fax: Gibt es in zahlreichen Konferenzzentren und Hotels, wobei die Gebühren in den Hotels weitaus höher sind.
Internet/E-Mail: Internetanbieter sind u.a. BeeOnline (Internet: www.beeonline.ru) und Russiaonline (Internet: www.online.ru). Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.
Telegramme: Können in fast allen Hotels aufgegeben werden.

Post: Luftpostsendungen nach Westeuropa sind über 10 Tage unterwegs. Größere Hotels nehmen postlagernde Sendungen entgegen und haben Poststellen, die Briefmarken und Postkarten verkaufen. Öffnungszeiten der Postämter: 09.00-19.00 Uhr.

[BACK]


Gesetzliche Feiertage:

 

1./2. Jan. 2005 Neujahr. 7. Jan. Russisch-orthodoxes Weihnachtsfest. 8. März Tag der Frau. 1./2. Mai Tage der Arbeit. 9. Mai Siegestag (2. Weltkrieg). 12. Juni Unabhängigkeitstag. 7. Nov. Jahrestag der Oktoberrevolution. 12. Dez. Verfassungstag.

1./2. Jan. 2006 Neujahr. 7. Jan. Russisch-orthodoxes Weihnachtsfest. 8. März Tag der Frau. 1./2. Mai Tage der Arbeit. 9. Mai Siegestag (2. Weltkrieg). 12. Juni Unabhängigkeitstag. 7. Nov. Jahrestag der Oktoberrevolution. 12. Dez. Verfassungstag.

[BACK]


Gesundheit:
 

 

 

Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen

Impfschein
erforderlich

Gelbfieber

  Nein 

  Nein 

Cholera

  Nein 

  Nein 

Typhus & Polio

  Ja 

  - 

Malaria

  Nein 

  - 

Essen & Trinken

  1 

  - 

[1]: Wasser ist nicht immer keimfrei und sollte zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht/sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie Milchprodukte, unbesorgt verzehrt werden. In den südlichen Republiken können für ausländische Reisende ungewohnte Nahrungsmittel manchmal leichte Verdauungsprobleme verursachen. Vereinzelte Trichinose-Erkrankungen werden über das Jahr hinweg aus Sibirien gemeldet. Die Infektion wurde durch den Verzehr von Wildfleisch (Braunbär, Polarbär, Waschbär, Fuchs, Wolf, Luchs und Walross) hervorgerufen. Daher wird Reisenden geraten kein unzureichend gegartes Fleisch zu verzehren. Bei vollständig durchgebratenen oder abgekochten Fleisch besteht kein Infektionsrisiko.
Vorsichtsmaßnahmen: Allgemein besteht ein erhöhtes Tollwut-Risiko. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A, eine Schutzimpfung wird empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt ist auch eine Impfung gegen Hepatitis B ratsam.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig (gehäuft von Juli bis September) v.a. in ländlichen und suburbanen Gebieten Südostsibiriens, v.a. an der Küste südlich von Chabarowsk.

Zecken sind während der wärmeren Jahreszeit (März/April bis Oktober/November) in mehreren Gebieten Russlands (zum Beispiel besonders in der Exklave Kaliningrad, aber auch in Sibirien) aktiv. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Genaue Informationen über Zecken, Risiken und vorbeugende Maßnahmen sind zum Beispiel auch im Internet zu finden (Internet: www.medizinfo.com/waldundwiese/zecken/start.htm). Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

In den letzten Jahren ist es zu einem deutlichen Anstieg - in Einzelfällen durch kontaminierte Blutkonserven- von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten, wie z.B. HIV, gekommen.
Gesundheitsvorsorge: In der Russischen Föderation ist mit einem niedrigeren Standard der medizinischen Versorgung zu rechnen. Dieses gilt besonders außerhalb von Moskau und St. Petersburg. Wer auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, sollte alle notwendigen Arzneimittel mitnehmen, da sie in der GUS oft nicht erhältlich sind. Die ambulante Behandlung ist in der Regel kostenlos, es sei denn, es handelt sich um ernstere Probleme. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen. Bei plötzlichen Zahnschmerzen kann man eine Schweizer Joint-venture-Praxis im Moskauer Hotel Intourist aufsuchen. Bezahlung nur in Devisen. Gleiches gilt für das American Medical Center und das International Health Care Center in Moskau.

HIV-Test: Für Ausländer, die länger als 3 Monate im Land bleiben, ist für den Visumsantrag bzw. die Einreise ein negativer HIV-Test in englischer und russischer Sprache erforderlich (Formular auf Anfrage über die Botschaft).

 

[BACK]


Währung: 1 Rubel = 100 Kopeken. Währungskürzel: Rbl, RUB (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 500, 100, 50, 10 und 5 Rbl im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen von 5, 2 und 1 Rbl sowie Kopeken im Nennwert von 1, 2, 5, 10 und 50.
Geldwechsel: Fremdwährungen sollten nur in offiziellen Wechselstuben und Banken umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Geldwechsel außerhalb der Bankzeiten ist in internationalen Hotels, Wechselstuben und den Flughäfen möglich.
Kreditkarten: Alle internationalen Kreditkarten wie American Express, Diners Club, Eurocard und Visa werden in größeren Hotels, Läden und Restaurants, in denen mit harter Währung bezahlt werden kann, akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In zahlreichen großen Hotels und Kaufhäusern gibt es Geldautomaten, an denen man mit Kredit- oder EC-Karte Bargeld abheben kann.
Reiseschecks: Bargeld wird empfohlen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein. Euroschecks werden in Russland nicht angenommen.
Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$. Fremdwährungen im Wert von bis zu 3.000 US$ können frei ausgeführt werden, für Beträge im Wert zwischen 3.000 und 10.000 US$ reicht eine einfache Deklarierung aus und für Beträge im Wert von über 10.000 US$ muss neben der Deklaration die vorherige Einfuhr des Betrags nachgewiesen werden.

 

Öffnungszeiten der Banken: Mo-Do 09.30-17.00 Uhr, Fr 09.30-16.00 Uhr.

 

[BACK]


Flugzeug: Das Flugzeug ist das wichtigste Verkehrsmittel im Binnenverkehr. Knotenpunkt des nationalen Flugnetzes sind die vier Moskauer Flughäfen (s. Reiseverkehr International). Pauschaltouren kann man u. a. bei Olympia-Reisen buchen (s. Kontaktadressen).
Inlandflughäfen: Bykowo (BKA) (www.vladalex.ru/works/avia/ru) ist der kleinste Moskauer Flughafen. Bustransfer vom zentralen Air Terminal zum Flughafen (Fahrzeit 1 Std.).
Schiff: Die Russische Föderation hat Häfen an der Ostsee, am Schwarzen Meer (Sotschi und Novorossijsk) und am Pazifik. Die wichtigsten Hafenstädte im Osten sind Wladiwostok, Magadan, Nachodka und Petropawlowsk, im Westen St. Petersburg und Kaliningrad. Die einzige Verbindung zum Atlantik ist der ganzjährig eisfreie Hafen von Murmansk auf der Halbinsel Kola. Flußkreuz- und Ausflugsfahrten werden auf der Wolga, der Lena sowie auf dem Irtysch, Ob, Don und Amur angeboten. Verschiedene Kreuzfahrten werden angeboten, z. B. von St. Petersburg nach Moskau, nach Rostow, über den Ladoga- und den Onega-See und über die Karelischen Seen. Nähere Auskunft von Incentives und Reisen Böcher & Partner, Drechslerweg 4, D-55128 Mainz. Tel:  (06131) 93 40 40 . Fax: (06131) 93 40 45. (E-Mail: incentive@boecher.com; Internet: www.boecher.com).
Bahn: Nur wenige Fernverkehrszüge dürfen auch von Besuchern benutzt werden, alle Sitzplätze müssen im voraus gebucht werden. Zugfahrkarten für nationale und internationale Züge werden bei den Niederlassungen der Moscow Railway Agency (Internet: www.mza.ru/eng/services/persons/index.htm) gekauft. Die Transsibirische Eisenbahn (s. Reiseverkehr International)ist die beste Möglichkeit, das Landesinnere kennenzulernen. Weitere Informationen von Olympia-Reisen. Der Orient-Expreß fährt ebenfalls von Moskau nach Beijing, Informationen von Incentives und Reisen Böcher & Partner (Adresse s. o.).
Bus/Pkw: Urlaubsreisen mit Pkw oder Wohnmobil sind möglich (s. Anreise); die Reiseroute muß von einem Reiseveranstalter genehmigt werden, und Besucher dürfen die für Pkw-Reisen vorgesehenen Strecken nicht verlassen. Die Übernachtungsorte, die Art der Unterbringung und die Zahl der Übernachtungen müssen angegeben werden. Der Reiseveranstalter vermittelt auch Mietwagen. Der Mietpreis schließt die Versicherung mit ein. Die internationale Grüne Versicherungskarte gilt nicht. Man kann das Fahrzeug auf Wunsch gleich am Grenzübergang abholen. In größeren Städten gibt es auch Mietwagen mit Chauffeur. Folgende Unterlagen sollte man immer bei sich haben: gültigen Reisepaß mit gültigem Visum; internationalen oder nationalen Führerschein; Unterlagen mit der genehmigten Reiseroute, den Übernachtungsorten und den Mietwagenpapieren; Karte mit genehmigten Reiserouten sowie Touristenpapiere. Fernbus: Langstreckenbusse dürfen normalerweise nicht von Besuchern benutzt werden. Verkehrsbestimmungen: Die Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften beträgt 60 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und auf Autobahnen 100 km/h. Wer seinen Führerschein noch nicht länger als 2 Jahre hat, darf generell nicht schneller als 70 km/h fahren. Nachtfahrten sollten vermieden werden, und Besucher dürfen keine Anhalter mitnehmen. Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluß ist nicht gestattet (0,0‰). Jedes Fahrzeug muß mit Sicherheitsgurten, Erste-Hilfe-Kasten, Feuerlöscher und Nothupe/rotem Warnlicht ausgerüstet sein. Hupenbenutzung ist nur zur Unfallvermeidung erlaubt. Bei Unfällen müssen die nächste Verkehrswacht oder das Reisebüro benachrichtigt werden. Alle Beteiligten müssen eine schriftliche Aussage machen, die von einem Milizbeamten bestätigt werden muß. Alle anfallenden Reparaturkosten trägt der Besucher. Wichtige Rufnummern: Unfallrettung: 03, Polizeinotruf (Miliz): 02, Feuer: 01. Mietwagen: Einige internationale Autovermietungen haben Niederlassungen in Moskau. Vorausbuchung über einen Reiseveranstalter wird empfohlen. Unterlagen: Internationaler Führerschein und nationaler Führerschein mit Übersetzung.
Stadtverkehr: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut und preiswert. In den meisten Städten gibt es U-Bahnen, Straßenbahnen und Oberleitungsbusse. In St. Petersburg und Moskau (Internet: www.metro.ru) gibt es jeweils ein ausgedehntes U-Bahn-Netz (Metro). In den verschiedenen Verkehrszonen gelten Einheitsfahrpreise. Taxis kann man auf der Straße anhalten, telefonisch bestellen oder an Taxiständen finden. Oft wird Bezahlung in Devisen verlangt. Vorsicht vor nicht registrierten Taxis; Überfälle auf Reisende können vorkommen. Man sollte lieber einen Wagen mit Chauffeur bestellen.
Fahrzeiten: von Moskau zu den folgenden größeren Städten in der Russischen Föderation (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

 

 

Flugzeug

Schiff

Bahn

Chabarowsk

7.30

-

-

St. Petersburg

1.00

-

9.00

Irkutsk

7.00

-

88.00

Nachodka

-

141.00

-

Zarizyn

1.45

-

-

[BACK]


Moskau: Die Stadt Moskau wurde 1147 gegründet, eine Siedlung existierte an dieser Stelle allerdings bereits seit dem Neolithikum. Der weltberühmte Rote Platz, der von zahlreichen Wahrzeichen eingerahmt ist, bildet den Mittelpunkt der Stadt. Auf der einen Seite des Platzes erhebt sich der Kreml, umgeben von einer wuchtigen roten Befestigungsmauer mit insgesamt 20 Türmen. Das größte Gotteshaus auf dem Kreml-Gelände ist die von dem italienischen Architekten A. Fioravanti entworfene Maria-Entschlafens-Kathedrale (Uspenski Sobor, 1475-1479), deren Ikonostase drei der schönsten und ältesten russischen Ikonen zeigt. Die Kathedrale war Krönungsstätte der russischen Zaren, der Thron von Ivan dem Schrecklichen befindet sich ganz in der Nähe des Eingangs. Der Große Kreml-Palast aus dem 19. Jahrhundert und der 81 m hohe Glockenturm Iwan der Große mit seiner wunderschönen goldenen Kuppel sind wahre Meisterwerke russischer Baukunst. Die Basilius-Kathedrale, die im Auftrag Iwans des Schrecklichen von 1555 bis 1560 errichtet wurde, thront am anderen Ende des Platzes. Sie ist Moskaus bekanntestes Wahrzeichen, vor allem wegen ihrer farbenprächtigen Kuppeln, und fungiert heute nur mehr als Denkmal. Gottesdienste finden hier schon lang nicht mehr statt. Der Kathedrale gegenüber steht der Erlöserturm (Spasskaja baschnja), ehemals der Haupteingang zum Kreml, mit Rußlands bekanntester Uhr und einem stündlich anschlagendem Glockenspiel. Der heutige Eingang zum Kreml (auch für Touristen) erfolgt durch das Tor des Dreifaltigkeitsturms (Troizkaja baschnja). Die Maria-Verkündigungs-Kathedrale (Blagoweschtschenski sobor) war die Familienkirche der Zaren und beherbergt kostbare Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Der Facettenpalast (Granowitaja palata), einst Sitz des Thronsaals der Zaren, ist für Besucher nicht zugänglich. Am Roten Platz befindet sich auch das Staatliche Historische Museum, in einem roten Ziegelsteinbau aus dem 19. Jahrhundert. Eine der Haupteinkaufsstraßen in Moskau ist die Tverskaya in der Nähe des Roten Platzes. Die Arbat-Straße bildet das Rückgrat eines traditionellen Künstler- und Literatenviertels, in dem auch die Schriftsteller Puschkin und Tolstoi lebten. Heute ist die Arbat-Straße eine von Kunst- und Kunsthandwerksläden gesäumte Fußgängerzone und gleichzeitig eine beliebte Bühne für Straßenkünstler. Auf dem Teatralnaja-Platz befindet sich das weltberühmte Bolschoj-Theater. Das heutige Gebäude geht auf das Jahr 1824 zurück, die Innenausstattung ist in majestätischem Rot und Gold gehalten. Opern- und Ballettaufführungen im Bolschoj-Theater zählen zu den kulturellen Höhepunkten eines jedes Moskaubesuchs. Die Moskauer Universität liegt in den Worobjowy-Bergen in den südwestlichen Vororten der Stadt. Der Aussichtsturm im Park vor dem Universitätskomplex bietet eine hervorragende Sicht über die Stadt und das große Luzhniki-Stadium. Das Neujungfrauenkloster (Nowodewitschij Monastyr) in der Nähe der Sportivnaya U-Bahnstation beherbergt seltene alte russische Kunstgegenstände. Das Gebäude selbst bietet eines der besten Beispiele der Moskauer Baukunst des 16. und 17. Jahrhunderts. In den angrenzenden Straßen Ostoschenka und Prechistenka befinden sich schöne Stadthäuser. Die weltberühmte Tänzerin Isadora Duncan lebte gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Dichter Sergej Jesenjin, in einem Haus des Millionärs und Kunstmäzens Uschkow in der Prechistenka-Straße. Die Gegend um Kuznetzki most und der Petrovka-Straße ist ein Zentrum gesellschaftlicher und kultureller Aktivitäten. Hier gibt es viele Theater und besonders gute Einkaufsmöglichkeiten. Eine weitere touristische Attraktion für historisch Interessierte ist das KGB-Museum im Lubyanka-Komplex. Der Bezirk Zamoskvorechye war lange Zeit ein Händler- und Künstlerviertel. Viele seiner Kirchen, Lagerhäuser, Einkaufsläden und Häuser sind gut erhalten. In dieser Gegend befindet sich auch die Tretjakow-Galerie mit Werken russischer Künstler. Die Ikonensammlung ist von großer kunsthistorischer Bedeutung; die berühmte »Dreifaltigkeit« von Andrej Rubljow ist wohl der kostbarste Besitz dieser wunderbaren Galerie. Vertreten sind auch bekannte Maler des 19. Jahrhunderts, wie Repin, Lewitan, Iwanow oder Brüllow, und auch Künstler der Avantgarde, wie Kandinskij oder Malewitsch. Im Puschkin-Museum der Schönen Künste kann man eine bedeutende internationale Sammlung von Gemälden und anderen Kunstwerken vieler namhafter Künstler (u.a. von Rembrandt, Rubens, Van Gogh, Picasso, Gauguin und Cézanne) bewundern. Werke, die nach 1917 entstanden sind, können in der Staatlichen Gemäldegalerie in der Nähe des Gorkij-Parks besichtigt werden. Einen detaillierten Einblick in alle Aspekte des russischen Lebens kann man in der Ausstellung der Wirtschaftlichen Errungenschaften im Nordwesten der Stadt erhalten. Auf dem Gelände gibt es auch einen Zoo, einen Zirkus und eine Schlittschuhbahn. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall auch der Moskauer Staatszirkus, in dem neben traditionellen Tier- und Clownnummern auch aufregende neue Tricks vorgeführt werden. Nach einer anstrengenden Besichtigungstour kann man sich besonders gut im Ismailowski-Park, der sich früher im Besitz der Zaren befand, oder im Gorkij-Park ausruhen. Auch der Moskauer U-Bahn mit ihren zahlreichen kunstvoll verzierten und mit Marmor versehenen Metrostationen sollte man einen Besuch abstatten. Ahnlich wie in St. Petersburg sind viele U-Bahnstationen eine Touristenattraktion für sich. Die Metro ist außerdem ein bequemes und günstiges Fortbewegungsmittel quer durch die Stadt. Ausflugsziele: Porzellanliebhaber sollten dem Staatsmuseum für Keramik (10 km außerhalb der Moskauer Innenstadt) einen Besuch abstatten. Hauptsehenswürdigkeit des Landschlosses Archangelskoje (16 km von Moskau) sind die im französischen Stil angelegten Anlagen, aber auch die Ausstellung europäischer Gemälde und Skulpturen im Palast-Museum ist einen Besuch wert. Die an zwei Flüssen gelegene Kleinstadt Sergejew Posad (früher Sagorsk) ist das Zentrum der Spielzeugmanufaktur. Im Spielzeugmuseum kann man die Entwicklung dieses Gewerbes bis zur Bronzezeit zurückverfolgen. Die Dreifaltigkeits-Kathedrale befindet sich innerhalb des mittelalterlichen Dreifaltigkeits-Klosters von St. Sergius. Im Museum sind Meisterwerke der russischen religiösen Kunst und des Kunsthandwerks ausgestellt. Östlich von Moskau liegt Susdal; die Stadt ist eine wahre Schatzkammer altrussischer Baukunst. In Wladimir (ca. 32 km entfernt) stehen zwei Kathedralen aus dem 12. Jahrhundert. Das Goldene Tor, Triumphtor der einstigen Fürstenhauptstadt, ist ein Denkmal altrussischer Ingenieurskunst.
St. Petersburg: St. Petersburg ist die zweitgrößte Stadt in der russischen Föderation und erstreckt sich über 42 Inseln, die in der Flußmündung der Newa liegen. St. Petersburg ist nicht nur als kulturelles Zentrum Rußlands bekannt, sondern auch für die Eleganz seiner Architektur und seine berühmten Brücken. Während Moskau eher östlich geprägt ist, wirkt St. Petersburg sehr europäisch. Die Stadt wurde 1703 von Peter dem Großen als 'Fenster zum Westen' gebaut und war 200 Jahre lang die Hauptstadt des zaristischen Rußlands. Unter dem Einfluß der Kaiserin Katharina der Großen 60 Jahre später wurde St. Petersburg zu einem der einflußreichsten europäischen Zentren für Politik, Kunst und Kultur. Katharina gründete das unvergleichliche Eremitage-Kunstmuseum, ließ prunkvolle Gebäude und Paläste erbauen, gründete Akademien und Bibliotheken, korrespondierte mit den größten Schriftstellern und Philosophen ihrer Zeit und verstärkte die Stellung St. Petersburgs als eine der kulturell und politisch einflußreichsten Städte im Europa des 18. Jahrhunderts.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde St. Petersburg in Petrograd umbenannt. In der sowjetischen Ära hieß die Stadt Leningrad und wurde erst 1991 nach einer Volksabstimmung wieder in St. Petersburg umgetauft. Obwohl St. Petersburg im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, sind die meisten Gebäude restauriert worden. Heute ist die Stadt von einem abgeblätterten Charme geprägt, unter dem der frühere Glanz und die einmalige kulturelle und politische Geschichte St. Petersburgs noch überall zu spüren ist. Unzählige Brücken durchschneiden die ruhigen Kanäle und Wasserwege der Stadt, jede dieser Brücken ist unterschiedlich erbaut und verziert. An den Ufern ziehen sich schöne Häuserreihen hin, die manchmal etwas verfallen, öfter jedoch zu alter Eleganz restauriert worden sind. Im Juni und Juli ist in St. Petersburg die Zeit der sogenannten Weißen Nächte. Durch die nördliche Lage der Stadt am finnischen Golf werden die Nachtstunden in diesen Wochen zu einem dämmrigen Zwielicht und es entsteht eine beinahe surreale Stimmung. Während der Weißen Nächte finden besonders viele kulturelle und künstlerische Veranstaltungen und Feuerwerke statt. Viele der interessantesten Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs, besonders die Paläste und Museen auf der linken Seite der Newa, kann man leicht zu Fuß erkunden. Der prächtige Winterpalast war der Hauptsitz der russischen Zaren, heute befindet sich dort die weltberühmte Staatliche Eremitage. Das Eremitage-Museum wurde 1764 gegründet, als Katharina die Große eine Kunstsammlung mit 255 Gemälden in Berlin erwarb. Heute beherbergt die Eremitage über 3 Millionen Kunstwerke, die Skulpturen und Gemälde aus allen Kunst- und Stilperioden vom alten Ägypten bis zum frühen 20. Jahrhundert umfassen. Auch der Sommerpalast mit seinem schönen Park ist unbedingt einen Besuch wert. Auf dem Schloßplatz fand am 22. Januar 1905 der 'Blutige Sonntag statt', der die erste russische Revolution auslöste. An diesem Tag marschierten tausende streikende Arbeiter zum Palast des Zaren, um Nikolas II. eine Petition zu überreichen. Als der Zug den Platz erreichte, eröffneten Soldaten das Feuer und erschossen hunderte Demonstranten.

Die Statue Peter des Großen, der Bronzene Reiter, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen St. Petersburgs und wurde von Katharina der Großen in Auftrag gegeben. 1833 verewigte der russische Schriftsteller Alexander Puschkin den Reiter in seiner Ballade 'Der Bronzene Reiter'. Das majestätische Gebäuder der Admiralität, einst das Hauptquartier der russischen Marine, wurde 1823 von Adrian Sacharow am Ufer der Newa gebaut und dominiert mit seinem 70 m hohen Turm und der goldenen Kuppel das gesamte Flußufer. Die St. Isaaks-Kathedrale wird von einer Kuppel gekrönt, die mit über 100 kg Gold vergoldet ist und die Skyline von St. Petersburg prägt. Alexander I. ließ diese Kathedrale 1818 errichten, es dauerte mehr als 3 Jahrzehnte, bis das Bauwerk 1858 fertiggstellt wurde. Besondere Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg sind auch einige Stationen der St. Petersburger U-Bahn (Metro). Viele Metro-Stationen sind gewaltige Hallen, die mit Marmorsäulen, Mosaiken und Fresken verziert sind, und eher an Museumsräume als an ein U-Bahn-System erinnern.
Der Nevsky Prospekt, eine breite Prunkstraße, ist eine der bekanntesten Straßen in Russland und zieht sich von der Admiralität bis hin zum Alexander-Nevsky-Kloster quer durch das St. Petersburger Stadtzentrum. Am Nevsky Prospekt liegen einige der prachtvollsten Paläste und Gebäude, hier befinden sich auch einige der exklusivsten Geschäfte, das größte Kaufhaus der Stadt Gostiny Dvor, die russische Nationalbibliothek mit dem einmaligen Faust'schen Kabinett und das Museum für Russische Kunst. Hier liegt auch die Kasaner Kathedrale, die 1811 von Andrej Woronichin gebaut wurde und mehrere architektonische Stilrichtungen in sich vereinigt. Auf dem Platz vor der Kazaner Kathedrale stehen die Statuen von zwei berühmten russischen Feldherren. Die St.-Peter-und-Paul-Festung (1703), die auf einer kleinen Insel inmitten der Newa liegt, wurde von Peter dem Großen als erstes großes Projekt in der Gründung seiner neuen Stadt St. Petersburg erbaut. Ab 1721 befand sich hier ein berüchtigtes Hochsicherheitsgefängnis, in dem unter anderem zeitweise Fjodor Dostojewsky, Maxim Gorki, Trotzki und Lenin inhaftiert waren. In der Mitte der Festung steht die schöne St. Peter-und-Paul-Kathedrale, in der die meisten der russischen Herrscher, von Katharina der Großen bis zu Alexander III., begraben sind. Im Festungskomplex gibt es auch mehrere Museen, u.a. das Museum der Stadtgeschichte von St. Petersburg. Die Kirche Saviour on the Spilled Blood (St. Nikolaus-Kathedrale) wurde auf der Stelle, an der Zar Alexander II. im März 1881 ermordet wurde, errichtet. Das Gebäude mit seinen prächtigen zwiebelförmigen Kuppeln wurde im Stile der russischen Kirchenarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts erbaut, die Innenräume sind mit unzähligen Mosaiken und Fresken verziert. Das berühmte Marijinsky-Theater an der Teatralnaya Ploschad wurde 1860 eigentlich als Opernhaus erbaut. Weltruhm erlangte das Theater jedoch erst durch seine Ballettvorführungen, im Marijinsky tanzten Ballettgrößen wie Anna Pavlova, Vasilij Nijinsky und Rudolf Nurejew. Zu Sowjetzeiten war das Marijinsky als Kirov Ballett- und Opernhaus bekannt und erhielt erst 1992 seinen alten Namen zurück.
St. Petersburg besitzt über 50 naturgeschichtliche, politische, literarische oder historische Museen. Eher ein Geheimtip für Ballett- und Theaterinteressierte ist das Museum für Theater- und Musikgeschichte, in dem über 400.000 Objekte ausgestellt sind, die die Geschichte des Balletts und Theaters in St. Petersburg dokumentieren. Unter anderem kann man Fotografien berühmter russischer Tänzer und Sänger, Partituren, Theaterprogramme, Dokumente, Originalentwürfe für Bühnenbilder und Ballettkostüme besichtigen. Das Museum für Völkerkunde und Anthropologie (Kunstkamera) umfaßt die Sammlungen Peter des Großen, der anthropologische und ethnologische Ausstellungsstücke und Kuriositäten aus der ganzen Welt zusammentragen ließ. Neben interessanten Ausstellungen über verschiedene Kulturen gibt es auch eine Kuriositätenkabinett mit in Formaldehyd konservierten Exponaten wie siamesischen Zwillingen, zweiköpfigen Hühnern u.ä.
Nicht weit entfernt von St. Petersburg liegt auch der Peterhof, die Sommerresidenz Peters des Großen. Man erreicht das Schloß über eine majestätische Freitreppe, die von Springbrunnen und Kaskaden eingerahmt wird. Im Gebäude befindet sich auch eine schöne Orangerie. Im Schloßgarten gibt es prächtige Baumalleen, in deren Schatten man im Sommer besonders schön flanieren kann. Von der Böschung am Rande des Parks bietet sich ein weiter Blick auf den finnischen Golf.
Der Nordwesten: Nördlich von St. Petersburg auf der Halbinsel Kola liegt Murmansk, die größte Stadt am nördlichen Polarkreis. Im November und Dezember kann man das Nordlicht sehen, und im Sommer bleibt es 24 Stunden hell. Sehenswert ist die Kirche des Hl. Nikolei, und auch ein Besuch im Landeskundlichen Museumist zu empfehlen. Die karelische Landschaft südlich des Polarkreises wird von einer reizvollen Seenplatte geprägt. Kiefern- und Birkenwälder, malerische Wasserfälle, sanftes Hügelland und ein weiter Himmel erfreuen das Auge. Die karelische Hauptstadt Petrosawodsk ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten zur Insel Kischi im Onegasee. Hier steht eines der schönsten Freilichtmuseen Rußlands, das Besuchern einen Einblick in die typische Holzbauweise vermittelt. Besonders beeindruckend ist die mehrkuppelige Christi-Verklärungskirche, die innen reich mit Ikonen verziert ist.
Nowgorod (südlich von St. Petersburg) wurde vor über 1100 Jahren gegründet. Im Sophienviertel, in dem sich auch der Kreml befindet, steht das älteste Gebäude Rußlands, die fünfschiffige Sophien-Kathedrale (11. Jh.). Insgesamt gibt es 39 Kirchen und Kathedralen in der Stadt. Gegenüber, am anderen Flußufer, kann man das Geschäftsviertel besichtigen.
Kaliningrad (Königsberg) liegt zwischen Litauen und Polen an der baltischen Küste, und gehört seit Ende des 2. Weltkriegs zur Russischen Föderation. Die Stadt am Pregel nahe der Mündung ins Frische Haff ist durch einen Kanal mit der Ostsee verbunden. Kaliningrad wurde im Krieg fast vollstandig zerstört. Die Ruine der gotischen Domkirche mit dem Grab des Philosophen Immanuel Kant, der in Kaliningrad geboren wurde, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Die Luisenkirche, das Sackhermer Tor und Rosgärtner Tor sind ebenfalls besuchenswert. Im Bernsteinmuseum erfährt man alles Wissenswerte über den beliebten Schmuckstein. Das Frindland-Museum gibt einen Überblick über die lange Geschichte der ehemaligen Hauptstadt Ostpreußens und das Leben zur damaligen Zeit. Die schöne Umgebung lädt zu Wanderungen in dichten Wäldern und durch Hügelland ein. Weniger als 50 km von Kaliningrad entfernt liegt der schon früher populäre Badeort Swetlogorsk (Rauschen). Schöne Strände und eine herrliche Dünenlandschaft machen den Reiz dieses idyllischen Ostseebades aus.
Sibirien: Sibirien besteht aus über 12,8 Mio. qkm endloser Taiga und riesigen Wäldern. Hier gibt es eine Million Seen und 53.000 Flüsse. Eine Fahrt mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn auf der längsten Bahnstrecke der Welt gehört zu den großen Reiseabenteuern dieser Erde (s. Reiseverkehr International). Irkutsk ist einer der größten Pelzhandelsplätze der Welt und gilt als die schönste sibirische Stadt. Die vielen imposanten Bauwerke zeugen von einer reichen Vergangenheit. Auch die typischen Holzhäuser findet man hier. Die hiesige Universität war das erste höhere Bildungsinstitut in ganz Sibirien. Der nahegelegene Baikalsee ist ein herrliches Erholungsgebiet mit einzigartiger Flora und Fauna. Der mit über 1600 m tiefste See der Welt liegt inmitten dicht bewaldeter Gebirgsketten. Chabarowsk am Amur ist das größte Industriezentrum Ostsibiriens und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Die 1858 gegründete Stadt erhielt ihren Namen von dem bedeutenden Forscher Chabarow, der diese Region im 17. Jahrhundert bereiste. Das Heimatkundemuseum gibt einen Einblick in die verschiedenen Lebensweisen der einzelnen Amurvölker. Jenseits des Flusses Amur erstreckt sich eine baumlose Steppe, und man kann über die Grenze bis nach China sehen.
Die Wolga: Die Wolga ist einer der wichtigsten russischen Verkehrswege. Besonders eine Flußfahrt von Kasan nach Rostow am Don ist sehr zu empfehlen, aber auch andere Städte an der Wolga werden auf Kreuzfahrten angefahren und sind besuchenswert. Jaroslawl liegt an der oberen Wolga nördlich von Moskau und ist eine der interessantesten altrussischen Städte. 75 Klöster und Kirchen warten darauf, besichtigt zu werden. Eine Vielzahl anderer bedeutender Bauwerke bezeugt die lange Stadtgeschichte. Das 1750 erbaute Theater ist eine der ältesten Bühnen Rußlands. Wichtigste Sehenswürdigkeiten in der über 1000 Jahre alten Stadt Uglitsch sind der Kreml mit den Fürstengemächern und die Freskomalereien der Dmitrij-Kirche. Ein weitere Stadt mit reichem architektonischen Erbe ist Kostroma. Hier beeindruckt insbesondere das Kloster Ipatjew. Das Städtchen Pljos ist vor allem durch den russischen Maler Levitan bekannt, der die landschaftliche Schönheit der Gegend in vielen seiner Gemälde festhielt. Ihm ist ein interessantes Museum gewidmet. Die Millionenstadt Nischnij Nowgorod, das frühere Gorki, kann erst seit kurzem wieder besucht werden. Die mehr als 750 Jahre alte Stadt bietet zahlreiche sehenswerte Bauwerke.
Hauptsehenswürdigkeiten der Großstadt Tscheboksary sind die Kathedrale und das Dreifaltigkeitskloster. Kasan ist das Zentrum der tartarischen Kultur, mit der man sich auch im Tatarischen Staatsmuseum ein wenig vertraut machen kann. Die Türme und Kirchen des Kreml (16. Jh.) gehören in jedes Besichtigungsprogramm. Südlich von Kasan liegt Samara, ein wichtiges Industriezentrum, in dem auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Zahlreiche Baudenkmäler und Museen machen einen Besuch lohnenswert.
Das Ende des 16. Jahrhunderts gegründete Saratow ist heute eine bedeutende Industriestadt und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einigen sehenswerten Museen.
In Lenins Geburtsort Uljanowsk steht das Haus seiner Eltern, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Zarizyn (früher Wolgograd, davor Stalingrad) gibt es mehrere Gedenkstätten der furchtbaren Kesselschlacht, die hier im 2. Weltkrieg stattfand. Die Dokumentation im Siegesmuseum auf dem Mamai-Hügel erinnert an den Sieg der Roten Armee über die deutsche Wehrmacht. Im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, ist die Millionenstadt heute ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Bootsfahrten bieten sich an, und auch die nahegelegenen Kosakendörfer können besucht werden. Die historische Stadt Astrachan an der Wolgamündung ist reich an architektonischen Sehenswürdigkeiten. Sehr schön sind die Erlöser-Kirche, und der Kreml. Rostow am Don: Sehenswert ist die Auferstehungs-Kathedrale. Mehrere Parks und der Strand sind ideal zum Entspannen. Rostow ist das Tor zum Kaukasus.

 

Am Schwarzen Meer: An der Kaukasischen Riviera, die von Noworossijsk bis zur georgischen Stadt Batumi reicht, liegen zahlreiche reizvolle Hafenstädte, Kur- und Badeorte. Hier erwarten den Feriengast angenehmes Mittelmeerklima und eine exotische Vegetation. Die Küstenstraße von der modernen Hafenstadt Noworossijsk nach Sotschi ermöglicht eine gute Nord-Südverbindung. Tuapse ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit vielen Erholungs- und Ausflugsmöglichkeiten in den umliegenden Bergen und Wäldern.
Das Kurbad Sotschi liegt am Fuß des majestätischen Kaukasus. Hauptsehenswürdigkeit ist wohl die von prächtigen Bäumen gesäumte Seepromenade. Der große Riviera-Park bietet zahlreiche Freizeit- und Touristikeinrichtungen und ein Gewächshaus mit exotischen Bäumen und Sträuchern aus aller Welt. Besuchenswert ist auch der Botanische Garten. Die Thermalquellen in Matsesta im Süden der Stadt werden schon seit mehr als tausend Jahren genutzt. Der Aussichtsturm auf dem 23 km außerhalb von Sotschi gelegenen Bolschoi-Achum-Berg ermöglicht einen einzigartigen Blick auf Stadt, Meer und Berge. Südlich von Sotschi laden weitere Kurorte zum Verweilen ein, und der riesige Kaukasus-Naturpark beeindruckt durch seine gewaltige Hochgebirgslandschaft.
Der moderne Resort Dagomys nördlich von Sotschi überblickt das Schwarze Meer und liegt zwischen bewaldeten Hügeln inmitten subtropischer Vegetation. Die Anlage bietet mehrere Hotels und Restaurants, Cafés, Bars und Sporteinrichtungen. Eine Esplanade führt zum Strand, an dem man Boote und Tretboote mieten kann. Die Panorama-Bar im obersten Stockwerk des Dagomys-Hotels macht ihrem Namen alle Ehre. Ein Besuch der nahegelegenen Dagomys-Teeplantage ist ebenfalls zu empfehlen.

 

[BACK]


Essen & Trinken: Das Frühstück ist meist sehr reichhaltig und besteht aus Wurst, gekochten Eiern, Brot, Sauerrahm, Joghurt, Marmelade und russischem Tee. Zum Frühstück wird auch gern Kascha, ein Graupenbrei, serviert. Die Hauptmahlzeit umfaßt meist drei oder vier Gänge. Eines der berühmtesten russischen Gerichte ist Borschtsch, eine Suppe aus roter Beete, die heiß mit saurer Sahne serviert wird und ähnlich wie Akroschka (kalte Kwas-Suppe) schmeckt. Boeuf Stroganow (geschnetzeltes Rinderfilet in saurer Sahne geschmort), Blini (Pfannkuchen meist mit Kaviar oder Lachs und saurer Sahne serviert), Aladyi (süße Blini mit Marmeladenfüllung) und Ikra oder Krasnaja Ikra (schwarzer oder roter Kaviar) sind weltweit bekannt. Besonders beliebt zum Nachtisch sind Blintschi (Pfannkuchen) aus Grieß oder Buchweizen mit süßer Soße.
Getränke: Eines der beliebtesten Getränke ist Tschai (schwarzer Tee). Wodka wird oft mit Gewürzen und Kräutern aromatisiert, z. B. mit Zubrowka (einer Grasart), Riabinowka (einer Beerensorte), Starka (dunkel und angenehm im Geschmack) und Pertsowka (mit scharfem Paprika). Russischer Sekt ist hervorragend und preiswert. Kwas ist ein erfrischendes und ungewöhnliches Getränk aus Schwarzbrot und Rosinen. Getränke werden normalerweise per Gramm oder Flasche bestellt. Nach den geltenden Bestimmungen dürfen nicht mehr als 100 g alkoholischer Getränke pro Person und Mahlzeit verkauft werden. Bars und Cafés schließen normalerweise um 22.00 Uhr.
Nachtleben: Theater, Zirkus, Konzerte und Varieté stehen meist auf dem Besucherprogramm. Moskau ist die Wiege des russischen Theaters. Karten sollten beim Servicebüro des jeweiligen Hotels bestellt werden. Einzelheiten vor Ort. In den meisten Restaurants, Nachtklubs und größeren Restaurants werden auch Musik und Tanz angeboten. In Moskau gibt es 69 Kasinos. Nachtklubs und Diskotheken haben meist von 22.00-06.00 Uhr früh geöffnet.
Einkaufstips: In Moskau und St. Petersburg sind inzwischen fast alle westlichen Konsumgüter erhältlich. In allen Touristenzentren gibt es besondere Läden, in denen man mit harter Währung bezahlen kann. In allen anderen Geschäften muß man in der Landeswährung bezahlen; hier muß man nach den Artikeln, zum Bezahlen und zum Warenempfang anstehen. Für Antiquitäten, andere wertvolle Gegenstände, Kunstwerke und Manuskripte, die nicht in den Souvenirgeschäften gekauft werden, braucht man eine Exportgenehmigung. Beliebte Souvenirs sind Matrjoschkas, die buntbemalten Holzpuppen, Schatullen mit Märchenmotiven, geschnitztes Spielzeug und Malereien auf Holz oder Emaille. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr. Viele Geschäfte sind auch sonntags offen. Kaufhäuser und Supermärkte haben durchgehend geöffnet.
Sport: Wanderungen sind besonders in Teberda-Dombaj (Südrußland), in der Altai-Region (Sibirien), in Karelien (Nordrußland) und in der Region Baksan Elbrus (Kaukasus) zu empfehlen. Der Elbrus ist mit 5642 m der höchste Berg im Kaukasus. Hier ist auch Skilaufen sehr beliebt. Die Saison ist allerdings recht kurz (Jan. - März). Gute Bedingungen vor allem für Langlauf. Trekking wird immer gefragter, speziell im Elbrus. Fischen kann man am Ufer des Weselowskaje-Reservoirs in der Rostow-Region (u. a. Hecht, Flußbarsch und Karpfen). Reiterferien bieten sich in vielen Regionen an, besonders schön sind sie im Gebiet des Altai. Eislaufen ist im Winter ein populärer Zeitvertreib. Im großen St. Petersburger Freizeitpark gibt es auch ein Skizentrum. In vielen Parks kann man Schachspielern zuschauen, oder auch selbst spielen.
Publikumssport: Fußball ist sehr beliebt, und es gibt in fast jeder Provinzstadt einen Verein. Eishockeyspiele sind ebenfalls Publikumsmagneten. Darüber hinaus finden zahlreiche andere Sportveranstaltungen statt.
Veranstaltungskalender: 25. Dez. - 5. Jan. 2005 Russisches Winterfest, Moskau. 7.-13. März. Maslenitsa Festival, Moskau. 1. Mai Ostersonntag, Moskau. 5. Jun. Pushkin Festival, Pushkinskiye Gori. 17.-26. Jun. Moskauer Film-Festival. 27. Mai - 29. Juni Sterne der weißen Nächte (Ende Juni/Anfang Juli wird es nachts kaum dunkel, in St. Petersburg werden die Weißen Nächte mit Feuerwerk, Konzerten, Feiern und Paraden gefeiert), St. Petersburg. 28. Aug.-15. Dez. Internationales Folklore-Fest, Moskau. 8.-16. Okt. Kremlin Cup (Tennis), Moskau. 31. Dez. Silvesterfeierlichkeiten.

Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen).
Land & Leute: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Besucher sind immer wieder von der selbstverständlichen Gastfreundschaft beeindruckt. Firmengeschenke werden gern angenommen. Grundsätzlich liegt man mit eher konservativer Kleidung nie falsch. Nichtraucherzonen sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet. Trinkgeld: 10% sind üblich. In einigen Hotels in Moskau und anderen Großstädten werden 10-15% für Bedienung auf die Rechnung aufgeschlagen.

 

 

[BACK]


Nord- und Zentralrußland: Große jahreszeitliche Schwankungen. In Nordrußland sind Frühling und Herbst kühler als in Mitteleuropa. Im äußersten Norden streng polares Klima. Milder ist es an der Ostseeküste.
Südrußland: Kürzere Winter als im Norden. In den Steppen (Südosten) heiße, trockene Sommer und sehr kalte Winter. In der nördlichen und nordöstlichen Schwarzmeer-Region sind die Winter mild. Hohe Niederschlagsmenge das ganze Jahr über.
Sibirien: Sehr kalte Winter; angenehme, kurze Sommer mit zahlreichen Niederschlägen. Frühjahr und Herbst deutlich kühler als in Mitteleuropa.

 


Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland
Klima: Russland

 

[BACK]