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Flagge


Fläche: 331.114 qkm.
Bevölkerungszahl: 83.535.580 (2005).
Bevölkerungsdichte: 252 pro qkm.
Hauptstadt: Hanoi. Einwohner: 1.420.400 (2004).
Geographie: Vietnam ist ein 3260 km langer Landstreifen am Südchinesischen Meer, der im Norden an China und im Westen an Laos und Kambodscha grenzt. Das Land wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt; in der Landesmitte gibt es auch tropischen Regenwald.
Staatsform: Sozialistische Republik seit 1980. Verfassung von 1992. Der Nationalversammlung gehören 498 Mitglieder an, die auf Vorschlag der Kommunistischen Partei (DCSV) alle fünf Jahre gewählt werden; daneben Staatsrat als ständig amtierendes Gremium. Staatsoberhaupt: Trân Duc Luong, seit 1997. Regierungschef: Phan Van Khai, seit 1997.
Sprache: Amtssprache ist Vietnamesisch; Englisch wird immer mehr zur zweiten Landessprache. Chinesisch wird ebenfalls gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache.
Religion: Überwiegend Buddhisten, aber auch Anhänger des Taoismus, Konfuzianismus, Hoa Hao und Cao-Daï sowie Christen (überwiegend römisch-katholisch) und Muslime.
Ortszeit: MEZ + 6. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Vietnam.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 6 Std. und im Sommer +5 Std.
Netzspannung: 220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen:  
Telefon: Selbstwählferndienst. Öffentliche Kartentelefone stehen bei Postämtern und in den Straßen größerer Städte zur Verfügung. Telefonkarten sind u.a. erhältlich in Postämtern, Geschäften, Restaurants und Buchläden.
Landesvorwahl: 84.
Mobiltelefon: GSM 900 und CDMA (Code-Division Multiple Access). Netzbetreiber sind Vietnam Posts and Telecommunications Corporation (Internet: www.vnpt.com.vn) und Vietnam Telecom Services (GPC) (Internet: www.gpc.vnn.vn oder http://sms.vinaphone.vnn.vn/sms/). Das Mobilfunknetz beschränkt sich auf die Stadtgebiete. Europäische Mobiltelefone können in Vietnam benutzt werden. Ebenso ist es möglich ein Mobiltelefon bei den Netzbetreibern in Vietnam entweder im Hotel oder in einem Handyladen zu mieten. Dazu kann man VINA- oder MOBILE Pre-Paid-Karten erwerben.
Faxgeräte: Gibt es in den meisten Postämtern, größeren Hotels und Büros.
Internet/E-Mail: Internetanbieter ist Internet Vietnam (Internet: www.vnn.vn). In den größten Städten gibt es Internetcafés. Internetanschluss steht aber auch in den meisten Hotels und in Postämtern zur Verfügung.
Telegramme: Kann man in den meisten Städten aufgeben.
Post: Das Postwesen ist begrenzt. Luftpostsendungen nach Europa benötigen bis zu drei Wochen. Internationale Kuriere unterstützen das nationale Postsystem.

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Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2005 Neujahr. 9.-11-Febr. Têt, Neujahr (Mondjahr) 30. April Tag der Befreiung von Saigon. 1. Mai Maifeiertag. 2. Sept. Nationalfeiertag.

1. Jan. 2006 Neujahr. 29.-31. Jan Têt, Neujahr (Mondjahr) 30. April Tag der Befreiung von Saigon. 1. Mai Maifeiertag. 2. Sept. Nationalfeiertag.

 

Anmerkung: [*] Das vietnamesische Neujahr Têt dauert mehrere Tage. Das Datum wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr. Öffentliche Einrichtungen sowie die meisten Geschäfte und Restaurants sind während dieser Zeit geschlossen, und die geöffneten Läden erhöhen oft ihre Preise.

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Gesundheit:
 

 

 

Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen

Impfschein
erforderlich

Gelbfieber

  Nein 

  1 

Cholera

  2 

  Nein 

Typhus & Polio

  Ja 

  - 

Malaria

  3 

  - 

Essen & Trinken

  4 

  - 

[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die in Vietnam den Transitraum nicht verlassen. In Vietnam selbst besteht kein Risiko einer Gelbfieber-Infektion.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch v.a. in den Provinzen Binh Tri Thien, Nghia Binh und Phú Khánh. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3]: Ein Malariarisiko besteht landesweit ganzjährig (erhöhtes Risiko im Norden in der Regenzeit April-Oktober) unter 1.500m Höhe, v.a. in den drei zentralen Hochlandprovinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum, so wie südlich des 18°N in den Provinzen Ca Mau, Tay Ninh und Bac Lieu. Kein Malariarisiko besteht in den Großstädten, dem Rote Fluss Delta und in den Küstengebieten der zentralen Landesteile nördlich von Nha Trang. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (70 %) soll stark gegen Chloroquin, Sulfadoxin und Pyrimethamin resistent sein.
[4]: Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst abgeschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen: Bilharziose-Erreger kommen v.a. im Mekong-Delta vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt verstärkt von April bis Oktober besonders im Mekong-Delta und Ho Chih Minh-Stadt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

V. a. in den ländlichen Gebieten tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Fleckfieber tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht v.a. von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.

Pest-Fälle wurden sporadisch aus den Provinzen Gia-Lai, Cong Tum, Lam Dong und Phú Khán gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: In den größeren Städten gibt es Krankenhäuser und in allen Provinzen Gesundheitszentren, die Einrichtungen sind jedoch begrenzt. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Vogelgrippe: Im Rahmen der ostasiatischen Epizootie ist Vietnam das von der hochpathogenen Vogelgrippe durch Influenza A(H5N1), die seit Ende 2003 in zwei großen Seuchenwellen über das Land zog, am meisten betroffen. Insgesamt sind hier mehr als 50 Mio Tiere der Seuche zum Opfer gefallen. Mehr als 80 Menschen sind bisher erkrankt, 38 von ihnen sind verstorben. Nach den Erkrankungen im ersten Quartal 2004 traten seit Anfang August 2004 und insbesondere seit Januar 2005 wieder Erkrankungen bzw. Todesfälle an Vogelgrippe H5N1 beim Menschen auf. Derzeit besteht kein Grund zu Reisebeschränkungen. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Nähere Informationen zum Thema Vogelgrippe gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

HIV-Test: Generell keine HIV-bedingten Einreisebeschränkungen. Ausländer die eine Vietnamesin/ einen Vietnamesen heiraten wollen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie frei von Geschlechtskrankheiten und HIV sind.

 

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Währung: Neuer Dong. Währungskürzel: D, VND (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 200, 500, 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 (sowohl der neue als auch der alte Schein), 100.000, und 500.000 D. Münzen gibt es im Wert von 200, 1.000 und 5.000 D.
Geldwechsel: US-Dollars werden bevorzugt angenommen, allerdings können andere Währungen ebenfalls getauscht werden. Man sollte US-Dollar in kleinen Scheinen mitführen.
Kreditkarten: Visa, MasterCard und Eurocard werden in großen Hotels und Reisebüros akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Werden in Hotels und Banken angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Bei der Einfuhr von Fremdwährungen besteht Deklarationspflicht für Beträge im Gegenwert ab 3000 US$. Alle Quittungen sollten aufbewahrt werden. Ausfuhr von Fremdwährungen maximal in Höhe des eingeführten Betrages.

 

Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 08.00-16.30, Sa 08.00-12.00 Uhr.

 

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Flugzeug: Vietnam Airlines (VN) verbindet Hanoi regelmäßig mit Ho-Chi-Minh-Stadt, Da Nang, Hue und Cam Ranh (35 km von Nha Trang entfernt). Regelmäßige Flugverbindungen bestehen auch zwischen Hanoi sowie Ho-Chi-Minh-Stadt und Na San, Vinh, Qui Nhon, Dalat, Buon Ma Thuot, Pleiku und Phu Quoc. Die Northern Airport Flight Service Company bietet Helikopterflüge von Hanoi nach Halong Bay an.
Flughafengebühren: 20.000 Dong bei den Flughäfen Noibai/Hanoi, Tan Son Nhat/Ho Chi Minh City, Cat Bi/Hai Phong und Da Nang. An allen anderen Flughäfen: 10.000 Dong.
Schiff: Es gibt regionale Schiffsverbindungen zwischen den Häfen. Kreuzfahrten können organisiert werden u.a. mit Emeraude Classic Cruises in der Halong Bucht. Transmekong Cruise (Internet: www.transmekong.com) bietet täglich Fahrten von Can Tho nach Cai Be im Mekong Delta an. Vietrosko Co. betreibt Fährdienste in Tragflächenbooten zu den Inseln Vung Tau und Phu Quoc. Zweimal täglich von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Vung Tau und einmal täglich von Hon Chong (Rach Gia) nach Phu Quoc.
Bahn: Täglich fahren Fernverkehrszüge, die z. T. recht komfortabel sind und den Norden mit dem Süden verbinden. Das Streckennetz ist im Norden am dichtesten. Auf der Hauptstrecke, die Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbindet (mit Halt in Da Nang und Hue), verkehren Expreßzüge. Einzel- und Gruppenreisen können im voraus gebucht werden. Ein Nachtzug verbindet Hanoi mit Laocai.
Bus/Pkw: Das Straßennetz ist zufriedenstellend. Die Straßen im Landesinneren und Norden sind schlechter als an der Küste und in der Regenzeit häufig überschwemmt. Interessant ist die Straße entlang der Phong Nha-Ke Bang Höhlen, der alten Stadt Hoian und der alten Zitadelle in Hue. Die erste Etappe auf der historischen Straße Ho-Chi-Minh-Trail, heute eine neue Nationalstraße, ist fertiggestellt worden: Zwischen Khe Co (in der Provinz Ha Tinh) nach Ngoc Hoi (in der Provinz Kon Tum) ca. 960 km lang. Der weitere Streckenverlauf befindet sich im Bau. Nach der Fertigstellung wird dies eine alternative Reiseroute zur Autobahn 1A sein, die den Norden mit dem Süden des Landes verbindet. Der Ho-Chi-Minh-Trail verläuft entlang historischer Stätten und berühmter Sehenswürdigkeiten. Busse verkehren in ganz Vietnam, allerdings sind sie meist überfüllt. Mietwagen mit Chauffeur sind empfehlenswert, weil das Anerkennungsverfahren des nationalen Führerscheins (s. Unterlagen) kompliziert und der Verkehr in Vietnam äußerst schwierig ist. Bei Unfällen liegt kein ausreichender Rechtsschutz vor. Ausländer müssen - ob schuld oder nicht - sehr schnell mit teuren Bußgeldern oder sogar Haftstrafen und langen Verfahren rechnen. Mietwagen mit Chauffeur sind über Vietnam Tourism und Saigontourist erhältlich. Die Bezahlung muß in US-Dollar erfolgen. Unterlagen: Nationaler Führerschein. Nach einem aufwendigen und teuren Anerkennungsverfahren des nationalen Führerscheins wird nur bei erfolgter Annerkennung ein zeitlich befristeter Führerschein ausgestellt.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Stadtverkehr: In Ho-Chi-Minh-Stadt verkehren Busse und in Hanoi Busse und Straßenbahnen. Fahrrad-Rikschas und Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, sich die Registrierungsnummer des Taxis (befindet sich an der Rückseite) aufzuschreiben. Generell sollte man sich vor Taschendieben in acht nehmen.

 

 

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Urlaubsorte & Ausflüge: Es besteht inzwischen generell Reisefreiheit, und Travel Permits sind i. allg. nicht erforderlich. Bei Fahrten in abgelegene Bergregionen ist es jedoch ratsam, sich vorher mit den örtlichen Behörden in Verbindung zu setzen. Hanoi mit der vorgelagerten Hafenstadt Haiphong ist die Hauptstadt Vietnams. Breite Alleen führen an alten Gebäuden mit den typischen gelben Stuckarbeiten und an den zahlreichen Seen der Stadt vorbei. Hier steht auch das Mausoleum von Ho Chi Minh, das durchaus einen Besuch wert ist. Interessant sind auch das Museum der Bildenden Künste und das Historische Museum. Badefreuden unter Kokospalmen kann man an dem beliebten Badestrand Do Son genießen (25 km von Haiphong). Die malerische Ha-Long-Bucht, die rund 70 km von Haiphong entfernt liegt, ist für die mehr als 3000 bizarr anmutenden Felseninseln bekannt, die aus dem leuchtend grünen Wasser aufragen. Bootsausflüge bieten sich zu der Insel Cat Ba an, die aufgrund ihrer reichen Fauna und Flora zum Nationalpark erklärt wurde.
Auf dem Weg nach Süden kommt man nicht umhin, Hue einen Besuch abzustatten. Die letzte Hauptstadt des ehemaligen Kaiserreichs beeindruckt durch ihre bezaubernde Architektur. Am Ufer des »Flusses der Wohlgerüche« erheben sich die Zitadelle und die ehemals Verbotene Stadt. Da Nang ist ein beliebter Ferienort mit schönen Stränden im Delta des Flusses Han. Sehenswert ist das Cham-Museum, in dem bedeutende Kunstwerke aus der Zeit dieses untergegangenen Reiches ausgestellt sind. Eine kurze Autofahrt entfernt liegen die Marmorberge (Ngu Hanh Son); für den steilen Aufstieg wird man mit einem herrlichen Rundblick belohnt. Auf dem Gipfel steht eine kleine Pagode, und in dem Künstlerdorf am Fuß der Berge kann man die Werke aus Marmor sehen, die die hier ansässigen Bildhauer geschaffen haben. 30 km südlich von Da Nang liegt die malerische historische Stadt Hoi An, die ihre Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert erlebte. Nha Trang in der Provinz Phu Khan bezaubert durch ihre wunderschöne Lage und ihr mildes Klima. Der lange Sandstrand bietet ideale Badefreuden.
Der beliebte Badeort Phan Rang, etwa 350 km nördlich von Ho-Chi-Minh-Stadt gelegen, hat einen herrlichen, von Palmen gesäumten Sandstrand. Es bieten sich Ausflüge zu den Heiligtümern der Cham unweit der Stadt an. Ho-Chi-Minh-Stadt ist die ehemalige Hauptstadt Südvietnams, die zu Ehren des Revolutionsführers Ho Chi Minh umbenannt wurde. Die Stadt ist insgesamt moderner als andere Städte des Landes, hat sich aber in mancher Hinsicht ihren französischen Charme bewahrt. Zahlreiche Cafés, Märkte und Geschäfte prägen das abwechslungsreiche Stadtbild. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Drachenhaus, die Giac-Lam-Pagode (1744) und das Historische Museum.
Schon im 19. Jahrhundert war Da Lat (Provinz Lam Dong) mit seinen hübschen Villen und Gartenanlagen ein gefragter Kurort. Die Höhenlage von 1600 m, das milde Klima und die herrliche Umgebung sorgen für einen schönen Aufenthalt.

 

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Essen & Trinken: Reis, Gemüse und Obst stehen in allen Variationen auf der Speisekarte; Meeresfrüchte sind das traditionelle wöchentliche Festmahl. Einheimische Spezialitäten sind Com (Reissuppe), Nem (Schweinefleisch mit Nudeln, Eiern und Pilzen gemischt, dann gebraten und heiß serviert) und Banh Ghung (Reis, Schweinefleisch und Zwiebeln, in große Blätter gewickelt und bis zu 48 Std. gekocht), das kalt gegessen wird.
Einkaufstips: Schöne Mitbringsel sind Lackarbeiten, Schilfrohrmatten, Ziergegenstände und Möbel mit Perlmutteinlegearbeiten sowie Ao-dais (traditionelle Trachten der Vietnamesinnen). Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 7.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.
Veranstaltungskalender: 1.-3. Febr. 2005 Têt (Neujahrsfestival). 9.-11. Febr. Mai Dong-Festival, Hai Ba Trang. 27. Febr. - 18. Mai Perfume Pagoda Festival, Dorf Huong Son. März Thay Pagoda Festival, Thuy Khe Village. April Lac Long Quan-Festival, Binh Minh. 28. April -9. Mai Elefantenrennen, Dorf Don. 2. Jun. Buddhas Geburtstag, Hochiminh-Stadt. 10.-12. Juni Ba Chua Xu-Tempelfestival, Chau Doc. Juli Chem-Tempelfestival, Hanoi. Aug. Tet Trang Nguyen (Fest der Wandernden Seelen), landesweit. 1.-10. Sept. Ca'Te Festival(Fest der Cham-Kultur), An Phuoc-Distrikt. 22.-23. Sept. Do Son-Büffelkämpfe, Haiphong. 28. Sept. Trung Thu (Herbstsonnenwende), landesweit. 29. Sept. -1. Okt. Lang Ca Ong (Walfestival), Ba Ria Vung Tau-Provinz. 26.-28. Okt. Keo Pagoda-Festival,Thai Binh. 26. Nov. Oc Om Boc-Festival (Mondritual) und Ngo-Bootregatta, Soc Trang.
Land & Leute: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zurückhaltende Alltagskleidung ist meist angebracht. Fotografieren: Flughäfen, Häfen und ähnliche Anlagen dürfen nicht fotografiert werden. Trinkgeld wird offiziell ungern gesehen, ist aber besonders im Süden weit verbreitet

 

 

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Klima: Im Norden subtropisch mit heißen Sommern und milden Wintern, im Süden tropisch. Monsun zwischen Mai und Oktober.

 


Klima: Vietnam
Klima: Vietnam

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